Ratgeber

1. Aufdach- oder Unterdachmarkise?

Terrassendachmarkise Aufdachmontage

Bei der Terrassendachmarkise unterscheiden wir die Aufdachmontage von der Unterdachmontage. Bei der Aufdachmontage wird die Terrassendachmarkise außen auf dem Terrassendach oder Kaltwintergarten montiert. Der Vorteil der Aufdachmontage ist, dass die Sonne nicht mehr bis zur Dacheindeckung gelangen kann. Gerade bei einem geschlossenen Kaltwintergarten macht sich dieser Sonnenschutz besonders bemerkbar, da es sich nicht mehr so stark aufheizt.

Terrassendachmarkise Unterdachmontage

Bei der Unterdachmontage hat man den Vorteil, dass die Markise vor Staub, Schmutz, Vogelkot und auch Wind geschützt ist. Auch wenn es mal regnet oder stürmt, ist die Markise bei der Unterdachmontage durch die Dacheindeckung perfekt geschützt.

Bei einem Kaltwintergarten kann die Sonne dafür allerdings die Dacheindeckung direkt bestrahlen und erhitzt so den Innenraum stärker als bei einer Aufdach-Markise.

2. Brauche ich Fundamente?

Bei der Planung einer Terrassenüberdachung ist erst einmal die Optik und der Preis im Fokus. Aluminium oder Holz? Glas oder Kunststoff? Lang und breit oder eher quadratisch? Das Terrassendach Fundament wird dabei manchmal fast vergessen. Zu unrecht: ein gutes Fundament ist enorm wichtig für Stabilität, Sicherheit und ein gutes Gefühl bei jeder Wetterlage. Dies kann nur durch druckfeste Fundamente die mit Beton C20/C25 „vor der Montage“ erstellt worden sind gewährleistet werden. Auf diese Fundamente werden die Pfosten mit Speziellen U-Profilen oder Stahlträgern je nach Montageart verankert.

Neben der Wandbefestigung spielt die Verankerung der Trägerpfosten des Terrassendachs eine große Rolle. Ohne ein zuverlässiges Fundament geht es nicht. Punktfundamente sind ideal für das Terrassendach & den Carport. Für Pfosten, Pfähle oder Ständerbauwerke nutzt man häufig Punktfundamente. Ein Punktfundament ist die erste Wahl für die sichere Montage eines Terrassendachs oder eines Carports, zudem können Sie hier in der Regel auf eine Verschalung verzichten und das ausgehobene Fundamentloch direkt mit Beton auffüllen. Je nach Wohnort und Bodenbeschaffenheit muss das Punktfundament mindestens 70 bis 80 Zentimeter in die Tiefe gehen, damit ihm auch starker Bodenfrost nichts anhaben kann. Nach der Durchtrocknung kann die Terrassenüberdachung ohne weiteres darauf montiert werden.

3. Den richtigen Anbieter finden

Bei ihrer Suche nach der Perfekten Terrassenüberdachung für ihr Zuhause ist es wichtig das Sie den Perfekten Anbieter finden der zu ihnen passt. Es ist wichtig das ein Persönlicher Kontakt hergestellt wird, und Sie sich von der Qualität und Optik der Überdachungen in einer Ausstellung überzeugen können. Ein Anbieter der viel Wert auf die verschiedensten Wünsche seiner Kunden legt hat unterschiedliche Modelle von Terrassenüberdachungen im Angebot. Auch ist es von Vorteil sich für ein Regionales Unternehmen zu entscheiden. Regional, nah, immer erreichbar. Wir von der Firma TerraSun haben ein Montageradius von 60 km um 71034 Böblingen, dies sorgt dafür das wir unsere Montagen ohne lange Anfahrten durchführen können. Durch kurze Anfahrtswege sind wir immer schnellstmöglich für unsere Kunden da. 

4. Welche Eigenschaften sollte ein Qualitatives Terrassendach bieten?

Variable Dachneigung

Die meisten Terrassenüberdachungen werden eher flach geplant und das ist gut: so stören sie am wenigsten das allgemeine Raumempfinden und bieten fast unmerklich Leichtigkeit und Wohlbefinden unter dem Terrassendach. Trotzdem sollte jedes Terrassendach eine leichte Neigung aufweisen, damit der Regen direkt abfließen kann und sich Wasser nicht auf dem Dach stauen kann. Bei unseren Überdachungen können wir die Neigung von mindestens 5 und höchstens 15 Grad einstellen. Dies ist ein großer Vorteil, dadurch können wir uns dem optischen Wunsch des Kunden und den Baulichen Gegebenheiten anpassen.

Rechenbeispiele

Als einfache Formel zur Berechnung der idealen Terrassendach Neigung kann folgendes Beispiel dienen:

Bei einem Meter Plattenlänge/tiefe (100cm) und einem Neigungswinkel von 5 Grad geht die Berechnung so:

sind 5° * 100 cm = 8,7 cm

Somit ist ein Höhenunterschied von 8,7, also etwa 9 cm zwischen der Unterkannte Wandbefestigung und dem höchsten Punkt des einen Meter entfernten Trägers für die korrekte Neigung des Terrassendachs ideal. 

 

Beispielrechnung 1 ca. 5 Grad Neigung

260 cm Höhe Boden bis Unterkannte Wandprofil 

400 cm Tiefe des Daches 5,2 Grad Neigung = ca. -9,2cm auf den Meter

220 cm Höhe Boden bis Unterkannte Regenrinne*

*(dies ist eine Ideale Durchgangshöhe wenn Sie nachträglich eine Senkrechtmarkise in die Front unter ihre Rinne montiert haben möchten kommt noch eine Kassette in der Höhe von ca. 15cm unter ihre Regenrinne. Trotzdem haben Sie eine Durchgangshöhe von 2050mm. – 220cm – 15cmm = 205cm) 

 

Beispielrechnung 2 ca. 8 Grad Neigung

260 cm Höhe Boden bis Unterkannte Wandprofil 

400 cm Tiefe des Daches 8,2 Grad Neigung = ca. -14,4cm auf den Meter

200 cm Höhe Boden bis Unterkannte Regenrinne*

*(Bei einer Neigung von 8 Grad haben Sie einen Unterschied von ca. 5cm auf den Meter zur Neigung von 5 Grad. Dies bedeutet wie hier im Beispiel zu erkennen, das Sie bei gleichen baulichen Gegebenheiten 20cm an Durchgangshöhe verlieren. Wenn Sie jetzt noch wie im Beispiel 1 eine Senkrechtmarkise unter Ihre Rinne montiert haben möchten wird durch die Höhe der Kassette ca. 15cm ihre Durchgangshöhe auf 185cm vermindert. (200cm – 15cm = 185cm) Um dies unangenehm zu finden muss man nicht die größte Person sein.)

Die Entwässerung

Regen der sich auf dem Terrassendach sammelt, muss die Möglichkeit haben, regelmäßig abzufließen. Deshalb ist es wichtig, für eine angemessene Entwässerung zu sorgen. Hierzu sollten Terrassenüberdachung und Carport eine Regenrinne aufweisen. Die Sorge, dass eine Regenrinne das Aussehen der Überdachung beeinträchtigt sind unbegründet, unsere integrierten Regenrinnen sind bis aufs letzte durchdacht und runden mit ihrer modernen und zeitlosen Optik das Gesamtbild vom Terrassendach und Carport ab. Über ein Fallrohr, die z.B. an dem rechten oder linken Pfosten der Terrassenüberdachung angebracht ist, wird das Wasser vom Dach des Terrassendachs in den Untergrund des Gartens oder zu einem Auffangbehälter/Regentonne geleitet. Sauberes Regenwasser ist übrigens ein wertvoller Rohstoff, den Sie in Ihrem Garten zur Bewässerung einsetzen können.

 

Späterer Ausbau

´´Ein Kaltwintergarten wäre auch sehr schön…´´ Nach Jahren können sich Vorstellungen und Wünsche ändern, ein Terrassendachsystem sollte immer Individuell auf Ihre Vorstellungen eingehen können. Mit den Systemen von TerraSun lässt sich die Terrassenüberdachung jederzeit mit Seitenteilen oder Schiebetüren bis zum Kaltwintergarten ausbauen. 

 

Maßanfertigung

Nicht immer kann man auf Standartmaße zurückgreifen, Maßanfertigung darf nicht teurer sein. Die Terrassendächer von TerraSun werden ohne Aufpreis nach Maß aus pulverbeschichteten, einbrennlackierten Aluminiumprofilen in RAL 7016 Anthrazit, RAL 9007 Graualuminium, RAL 9010 Reinweiß, RAL 9016 Verkehrsweiß gefertigt. Für einen anderen Farbwunsch stehen Ihnen neben den Standardfarben über 200 Farben zur Auswahl. Auch holzfarbene Profile können für den Bau Ihrer Terrassenüberdachung gewählt werden.

 

Material

Unsere Terrassenüberdachungen werden aus pulverbeschichteten, einbrennlackierten Aluminiumprofilen gefertigt. Diese Produkte sind besonders robust und passen sich trotzdem optisch ansprechend in das Haus-Garten-Ensemble ein. Zudem sind die Terrassendächer rostfrei, brauchen nicht gestrichen werden und sind schnell mit einem feuchten Tuch zu reinigen.

 

Statik/Garantie

Wenn Sie sich für einen Anbieter entscheiden achten sie darauf, dass ein Qualitätsdach mindestsens 5 Jahre Garantie haben sollte. Die Terrassendächer von TerraSun haben eine Herstellergarantie von 10 – 15 Jahren. Dies zeigt das Vertrauen in unsere Produkte.

Ein Anbieter sollte Ihnen immer eine kostenfrei Statik anbieten können. Unsere Dächer haben selbstverständlich alle eine geprüfte Statik und haben eine zulässige Schneelast von bis zu 125kg/qm². 

5. Wandmontage oder freistehend?

Ein Terrassendach wird meist an der Hauswand befestigt. Eine freistehende Überdachung verspricht Flexibilität bei der Platzierung. Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen einem Terrassendach mit Wandmontage und einer freistehenden Überdachung?

Das an der Hauswand montierte Terrassendach ist weit verbreitet und erfreut sich großer Beliebtheit, zumal die Terrasse meist direkt an das Haus angrenzt und der Weg aus dem Wohnzimmer ins gemütlich überdachte Freie nicht weit ist. Aber nicht immer ist eine Dachmontage direkt an der Wand möglich. Ist die Fassade nicht fest genug oder wärmegedämmt, so kann eine sichere Befestigung erschwert sein. Auch Häuser in Holzständerbauweise können mitunter zu Problemen bei der Terrassendach-Montage führen. Müssen Sie hier immer eine freistehende Überdachung wählen? Die gute Nachricht: Auch an diesen Fassaden ist die Montage einer Überdachung möglich. Es gibt sogar mehrere Lösungen für einen Wandanbau wie z.B. das Terrassendach mit einem Freistand zu montieren. Wenn kein festes Mauerwerk zur Montage vorhanden ist, kann man das Terrassendach mit einem Freistand sicher befestigen. Dies ist eine besondere Rahmenkonstruktion, die quasi direkt neben der Hauswand montiert wird und aus weiteren Trägerpfosten sowie einem Querträger besteht. Hierbei entsteht keine Lücke zwischen ihrem Haus und ihrer Überdachung.

Unser Freistand ist natürlich nicht nur statisch sicher, sondern auch optisch perfekt auf unsere Terrassenüberdachungen abgestimmt. Deshalb ist diese Option der Terrassendach-Befestigung eine gern gewählte Alternative zur Wandbefestigung. 

Auch wenn ein Wärmeverbundsystem, also eine Fassadendämmung, vorhanden ist, können Sie sich für eine freistehende Terrassenüberdachung entscheiden.  

6. Kann man das Terrassendach an einer gedämmten Fassade befestigen?

Falls Sie eine Wandanbringung wünschen gibt es für gedämmte Hauswände (nur bei Massiver Bauweise) deshalb noch eine weitere Lösung: Mit einem Abstandsmontage-System für Alu-Terrassenüberdachungen und Markisen. Hier wird die Wärmedämmung der Fassade sachgerecht überbrückt, ohne die Dämmung zu beschädigen. So sinkt das Risiko von energieverschwendenden Wärmebrücken. Die benötige Stückzahl der Spezialbefestigungen wird von uns je nach Schneelastzone und Maße der Terrassenüberdachung berechnet.

7. Eindeckung mit VSG Glas

Glas ist einer der beliebtesten Werkstoffe im Lebensumfeld des Menschen. Dieses Material ist unübertroffen transparent und deshalb die erste Wahl, wenn es um höchste Lichtdurchlässigkeit geht. In vielen Einsatzbereichen werden jedoch an Glas höhere Sicherheitsanforderungen gestellt. Deshalb wird hier sogenanntes Sicherheitsglas eingesetzt. Was ist das Besondere an diesem Glas?

VSG-Glas: Sicher im Verbund

Das sogenannte Verbund-Sicherheitsglas, kurz VSG-Glas, besteht aus zwei Flachglasscheiben, die mit einer zähen, reißfesten Kunststofffolie miteinander verbunden sind, das VSG-Glas ist als klar oder matt-milchig erhältlich. 

Im Falle eines Glasbruches bleiben die Glassplitter an der Folie haften und lösen sich nicht aus der Scheibe. Somit wird das Risiko von Schnittverletzungen, etwa durch herab- bzw. herausfallende Glassplitter, vermindert. Deshalb ist VSG-Glas inzwischen im Kfz-Bereich Standard. VSG-Glasscheiben weisen zudem eine Resttragfähigkeit auf. Dies ist beim Einsatz von Glas im Überdachungsbereich, etwa bei Terrassendächern oder Wintergärten, wichtig.

Gute Wärmeisolierung & Schalldämmung

Neben diesen Sicherheitsaspekten kann VSG-Glas im Bereich der Wärmedämmung punkten. Zudem wirkt das Material schalldämmend. Diesen Vorteil kann VSG-Glas etwa als Dacheindeckung für ein Terrassendach ausspielen, da hier lästige Regengeräusche effektiv gedämmt werden. VSG-Glas – hervorragend geeignet für das Terrassendach.

Die genannten Eigenschaften machen VSG-Glas zu einem geeigneten Material für die Dacheindeckung von Terrassenüberdachungen.

 

8. Ist ein Bauantrag notwendig

Terrassenüberdachungen sind in den meisten Fällen Aus- oder Umbaumaßnahmen bereits bestehender Wohnobjekte. Daher sollten Sie sich bei Ihrem örtlichen Bauamt nach der aktuell gültigen Rechtslage erkundigen. Bisher bestehen leider keine länderübergreifenden deutschlandweit gültigen Regelungen. In einigen Bundesländern ist ein eine Terrassenüberdachung unter bestimmten, in den Landesbauordnungen festgelegten Bedingungen genehmigungsfrei. In Baden-Württemberg etwa gilt dies für Terrassenüberdachungen mit einer Fläche bis zu 30m². Genehmigungsfreiheit gilt nur für selbstständige Einzelvorhaben und ist natürlich kein Freibrief dafür, die sonstigen örtlichen planungsrechtlichen Vorschriften und Anforderungen einfach zu ignorieren. Besser fährt also, wer das Bauvorhaben im Vorfeld abklärt und, falls nötig, die Baugenehmigung für das neue Terrassendach vorab klärt. Zuständig für die Baugenehmigung ist das örtliche Bauamt. Um sicherzugehen, dass Sie Ihr Bauvorhaben erfolgreich abschließen können, sollten Sie also vorab sicherstellen, ob Ihrem neuen Terrassendach hinsichtlich der jeweils geltenden Vorschriften etwas im Wege steht. Falls Sie doch aus irgendwelchen Gründen keine Genehmigung für Ihre erwünschte Überdachung erhalten sollten, ist das kein Grund zur Sorge. oftmals entfällt bei einer Pergola-Markise die Baugenehmigung. Da kommt unser wetterfestes Faltschiebedach Pergola SkyLine ins Spiel. (Mehr unter der Rubrik Pergola)

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